Aufstellung: Müller(80.Gropp), Goldhahn, Pöschl, Fuchs M., Bresgen, Vieweg(60.Sedner), Gehlert, Weidauer(52.Beyer), Lau, Fuchs A., Biolawons
Tore: 0:1 Volkmann(17.min), 1:1 Lau(23.min), 1:2 Herberger(59.min),2:2 Sedner(69.min),
3:2 Lau(75.min), 4:2 Beyer(85.min)
Schiedsrichter: Losert, Benno
Gelbe Karten: Johanngeorgenstadt(2)
Rote Karten: Johanngeorgenstadt(1)
Nach der blamablen 0:6 Klatsche aus der Vorwoche bei Erla-Crandorf mussten es gegen Johanngeorgenstadt 3 Punkte werden, um überhaupt noch den Anschluss an das Mittelfeld
der Tabelle zu halten. Nach dem Erreichen des vorgegebenen Zieles konnte man in den Gesichtern der Gastgeber eine gewisse Erleichterung erkennen, da es lange Zeit und nach zweimaligem Rückstand nicht nach einem Sieg ausgesehen hatte. Bemessen an der Anzahl der Chancen war es eigentlich eine klare Angelegenheit für Auerhammer. Die Gäste tauchten nur drei mal gefährlich im Strafraum von Auerhammer auf, davon zweimal erfolgreich. Die Stärke der Johanngeorgenstädter waren Weitschüsse. Sobald ein Spieler bis auf 25 Meter an das Tor herankam, wurde sofort der Abschluss gesucht und das bei einigen Schüssen nicht ungefährlich.
Nachdem in der ersten Viertelstunde nicht viel passiert war, erreicht in Minute 17 ein Pass aus dem Mittelfeld, der an der kurz unachtsamen Abwehr vorbeirutscht, den plötzlich völlig allein vor dem Tormann stehenden Gästespieler Volkmann. Dieser schaut kurz und schiebt den Ball an Müller vorbei zur Führung. Eine Minute später wird Andre Fuchs von seinem Gegenspieler im Strafraum klar von den Beinen geholt, doch der Pfiff bleibt aus. Es blieb der einzige Fehler des sonst souverän agierenden Schiedsrichters Losert. In der 23 Minute passt Gehlert aus dem Mittelfeld auf den am Strafraum freistehenden Lau, der sofort schießt und ausgleicht. Geht doch, auch Auerhammer kann einen Angriff schnell abschließen.
In der 35 Minute ist es wiederum Lau, der einen Freistoß aus 30 Metern hoch auf das Tor zieht. Der Schlussmann der Gäste kann glänzend parieren und lenkt den Ball noch an die Latte und zur Ecke. Zwei Minuten vor der Pause ist es dann der Gegner der bei einem Volleyschuss aus 25 Metern die Latte trifft.
Nach einer Stunde gerät Auerhammer erneut in Rückstand, als ein Gästespieler sich an der Grundlinie gegen zwei Mann durchsetzt und in den Rückraum auf Herberger passt, der aus kurzer Distanz einschieben kann. Wie beim ersten Treffer wird Fuchs kurz darauf wieder im Strafraum gelegt und bekommt einen Elfer zugesprochen, den er verschießt. In der 69 Minute köpft Beyer eine Ecke aufs Tor. Der Ball wird von einem gegnerischen Spieler mit beiden Händen abgewehrt und dieser erhält dafür die rote Karte. Den fälligen Strafstoß verwandelt Sedner. Nach dem Ausgleich fanden die Gastgeber wieder ihre zur Zeit so oft vermisste spielerische Linie, hielten den Ball flach, standen deutlich enger am Gegenspieler und ließen den Ball laufen. Daraus resultierten in Minute 75 und 85 die verdienten Siegtore durch Lau und Beyer.
Toni Reinhold